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DRAK Eudrakon N 500 ml Mega-Angebot

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Artikelnummer: SK0029334 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Einige stark bepflanzte und beleuchtete Becken (auch „Hollandbecken”, „Blumenrabatten” etc.) mit moderatem bis geringem Fischbesatz benötigen im Gegensatz zur Mehrheit der sonstigen Aquarien eine Ergänzung der Grundnährstoffe Stickstoff – N (Eudrakon N), Phosphor – P (Eudrakon P) und Kalium – K (Ferrdrakon K) für Pflanzen.

In stärker besetzten Becken sorgen die Fischausscheidungen bzw. das eingebrachte Futter nach bakterieller Mineralisation für eine Zufuhr dieser lebensnotwendigen Nährstoffe.

Die Anzeichen für eine Notwendigkeit der Ergänzung dieser Stoffe beginnen schleichend, da viele Pflanzen größere Vorräte an Nitrat, Kalium und Phosphat speichern können. Typisch sind aber Kleinwüchsigkeit, Violettfärbung durch Anthocyanbildung, Gelbfärbung durch eine N-Mangel-Chlorose und allgemein Wachstumsverlangsamung bis -stillstand.Hinzu kommt oft ein schleichend einsetzendes Algenwachstum, das zuerst um so unerklärlicher ist, als die Wasserwerte absolut in Ordnung zu sein scheinen.

Zu erwähnen ist noch, daß die Beseitigung eines wachstumshemmenden Mangels durch die nun erhöhte Biomasseproduktion oft einen erhöhten Bedarf an den anderen Nährstoffen nach sich zieht. Letztlich sollte bei einer ausgewogenen Nährstoffversorgung die angebotene Lichtversorgung wachstumslimitierend sein.

Der Dünger besteht aus 3 stickstoffhaltigen Komponenten, um eine mehrschichtige Stickstoffversorgung zu gewährleisten: Nitrat, Harnstoff (auch Urea oder Carbamid genannt) und Ammonium.

Ammonium wird sofort und bevorzugt von den Pflanzen aufgenommen, kann allerdings dafür nicht gespeichert werden. Die Aufnahme von Ammonium ist aus energetischen Gründen gegen der Aufnahme von Nitrat leicht bevorzugt. Allerdings hemmen höhere Nitrat-Konzentrationen die Ammonium-Aufnahme (ab ca. 5 mg/l Nitrat).Überschüssiges Ammonium wird durch die nitrifizierenden Bakterien unter Sauerstoffverbrauch rasch zu Nitrat oxidiert. Daher und um zu vermeiden, daß sich bei pH-Werten > 7,5 giftiger Ammoniak in toxischen Mengen bilden kann, der relativ geringe Anteil in der Düngerlösung.

Harnstoff als zweite Komponente soll hier für etwas Abhilfe sorgen. Als stickstoffhaltiges Endprodukt des Protein-Stoffwechsels vieler Tiere, kann es einerseits direkt von Pflanzen aufgenommen werden, wird andererseits aber auch schon langsam von den Bakterien des Beckens zu Ammonium und CO2 hydrolysiert.

Nitrat ist bei allen aquaristisch üblichen pH-Werten auch in relativ hohen Konzentrationen für Tiere ungiftig und wird daher hier als „Speicherform” eingesetzt.Einige Pflanzen können jedoch schon bei Nitrat-Gehalten knapp über 10 mg/l mit Wachstumsstörungen reagieren, dieser Wert braucht und sollte daher keinesfalls überschritten werden.

Ein Teil des Nitrats wird in Form der Kalium- und Magnesiumsalze eingebracht, da in stark Stickstoff-zehrenden Becken Kalium und Magnesium ebenfalls stark verbraucht werden.

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