Beschreibung
Diese kleine bis mittelgroße, sehr kompakt wachsende Bucephalandra wird unter dem Handelsnamen „Theia Green“ in Gärtnereien und In-Vitro-Labors produziert. Ihre genaue Herkunft und Artzugehörigkeit sind uns unbekannt, doch alle Bucephalandra-Arten sind auf der Insel Borneo heimisch und kommen dort als strömungsangepasste Pflanzen (Rheophyten) auf Gestein in der Flutzone von Bächen vor. Bucephalandra sp. „Theia Green“ bildet im Aquarium ein aufsteigendes, mindestens 3,5 cm langes und 2 mm dickes, stark verzweigtesRhizom und länglich-elliptische, kurz gestielte, etwa 6 cm lange, 1,4 cm breite, relativ weiche Blätter mit runder Spitze. Während die emersen Blätter dunkel-oliv- bis hellgrün sind, zeigen die submersen Blätter auch rötliche Töne und blaugrünen Schimmer. Die neu austreibenden Blätter sind hell-orangebraun. Unter Wasser sind die etwas glänzenden Blätter mit vielen silbrigen Pünktchen übersät. Mit der Zeit bildet die Pflanze durch viele Seitenzweige eine vielköpfige Gruppe von etwa 8 cm Höhe und mindestens 18 cm Breite. Nicht selten erscheinen weiße Blütenstände.
So wie praktisch alle Bucephalandras ist „Theia Green“ in erster Linie eine Aufsitzerpflanze auf Gestein oder Holz. Man kann sie aber auch auf dem Bodengrund befestigen, dabei das Rhizom aber nicht eingraben, weil es sonst faulen könnte. Die Wurzeln wachsen dann von selbst in den Bodengrund, und die Pflanze kann von den Nährstoffen im Substrat profitieren. Am schönsten entwickelt sich die Pflanze bei mittlerer Beleuchtungsstärke und konstanter CO2– und Nährstoffversorgung. Das Wachstum ist langsam. Man vermehrt Bucephalandras durch Abtrennen von Seitensprossen oder Kopftrieben, was auch die Verzweigung der Sprosse fördert.
Wir empfehlen, Bucephalandras in bereits eingefahrene Becken zu setzen. Man lässt sie am besten lange Zeit ungestört wachsen. Plötzliche Änderungen der Bedingungen können zum Abwurf der Blätter führen, doch in der Regel bilden die Pflanzen danach langsam wieder neue Austriebe am Rhizom.
Bucephalandra sp. „Theia Green“ wirkt am besten auf oder vor dem Hardscape im Aquarien-Mittelgrund. Sie bietet mit ihrem kompakten Wuchs und variierenden Farbtönen eine ansprechende Optik.




