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Assam-Blaubarsch, Badis assamensis Letzte Chance

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Artikelnummer: SK0049962 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Assam-Blaubarsch, Badis assamensis

Deutscher Name: Assam-Blaubarsch
Wissenschaftlich: Badis assamensis
Synonyme: Badis aus Assam, Indischer Blaubarsch
Herkunft: Indien (Bundesstaat Assam, Brahmaputra-Becken)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: ca. 22–27 °C
Beckengröße: ab 60 cm
Bepflanzung: dicht, mit vielen Verstecken
Futter: Carnivore; Lebendfutter, Frostfutter, feines Granulat
Geschlechts-Unterschiede: Männchen kräftiger gefärbt, mit verlängerten Flossen
Zucht möglich: Ja, Revierlaicher mit Brutpflege
Maximale Größe: bis zu 5 cm
Liefergröße: ca. 3–5 cm
Mit Garnelen verträglich: nur mit größeren Arten wie Amanogarnelen

Im Detail: Assam-Blaubarsch, Badis assamensis

Herkunft des Assam-Blaubarschs (Badis assamensis)

Der Assam-Blaubarsch (Badis assamensis) stammt aus dem nordöstlichen Indien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Assam. Dort bewohnt er vor allem kleinere, klare Flüsse und Bäche des Brahmaputra-Beckens, die durch ein reich strukturiertes Ufer mit Laub, Wurzeln und flachen Steinzonen gekennzeichnet sind. Diese kleinbleibende Art gehört zur Familie der Badidae und begeistert durch ein markantes Fleckenmuster und seine kontrastreiche Färbung, die je nach Stimmung variieren kann. Besonders zur Balzzeit zeigen Männchen ein beeindruckendes Farbspiel mit intensivem Blau, Rot und Schwarz. Badis assamensis lebt eher versteckt und ist ein ruhiger, aber durchaus revierbildender Einzelgänger, der sich in gut strukturierten Aquarien besonders wohlfühlt. Sein Verhalten erinnert an kleine Cichliden, mit denen er auch entfernte Verwandtschaft aufweist.

Assam-Blaubarsch vergesellschaften

Obwohl der Assam-Blaubarsch ein eher friedlicher Fisch ist, sollte er vorzugsweise mit ruhigen Arten vergesellschaftet werden. Hektische oder sehr durchsetzungsstarke Mitbewohner stressen ihn unnötig. Ideal sind kleinbleibende Barben, friedliche Rasboras oder kleinere Labyrinther, wobei auch eine reine Arten- oder Pärchenhaltung sehr gut möglich ist. Männchen dulden sich untereinander oft nur schlecht, daher empfiehlt sich die Haltung als Paar oder mit mehreren Weibchen in gut strukturierten Becken.

Passende Wasserparameter

Badis assamensis bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Wichtig sind sauberes, gut gefiltertes Wasser und regelmäßige, eher kleine Wasserwechsel, um empfindliche Schleimhäute und das empfindliche Immunsystem zu schützen.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 22 und 27 °C. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden toleriert, auf Dauer sollten jedoch stabile Bedingungen herrschen, um Stress und Krankheiten zu vermeiden.

Die Beckengröße für Badis assamensis

Für ein Pärchen reicht bereits ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge. Wichtig ist ein feiner Bodengrund aus Sand oder feinem Kies sowie viele Rückzugs- und Sichtschutzmöglichkeiten. Wurzeln, Steine und Höhlenstrukturen helfen bei der Revierbildung und schaffen Sicherheit. Eine dichte Randbepflanzung erhöht das Wohlbefinden zusätzlich.

Bepflanzung

Eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen wie Wasserpest, Hornkraut oder Limnophila-Arten wird empfohlen. Auch Moose und Schwimmpflanzen kommen dem natürlichen Habitat entgegen und schaffen Rückzugszonen, in denen sich die Tiere sicher fühlen.

Das Futter für Assam-Blaubarsche

Assam-Blaubarsche sind ausgesprochene Fleischfresser (Carnivoren). Besonders gern nehmen sie Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops oder Enchyträen auf. Auch Frostfutter wie rote Mückenlarven, Daphnien oder feines Krill wird gerne gefressen. An Trockenfutter gewöhnen sie sich nur zögerlich, daher sind feine Granulate oder Softpellets mit hohem Proteinanteil besser geeignet. Eine abwechslungsreiche Fütterung sorgt für Farbintensität und Vitalität.

Geschlechtsunterschiede

Männliche Assam-Blaubarsche sind deutlich farbenprächtiger, vor allem zur Balzzeit, und entwickeln auffällig verlängerte Flossenstrahlen. Weibchen bleiben blasser und kleiner, ihr Körper wirkt kompakter. Auch im Verhalten zeigen sich Unterschiede: Männchen sind aktiver und deutlich territorialer.

Die Zucht von Badis assamensis

Die Zucht gelingt am besten im Artenbecken mit feiner Laichhöhle. Nach der Paarung betreibt meist das Männchen Brutpflege und bewacht die Eier bis zum Schlupf. Die Jungfische sind winzig und benötigen sehr feines Futter wie Infusorien oder Artemia-Nauplien. Wichtig ist dabei eine gute Wasserhygiene und die Vermeidung starker Strömung.

Die Endgröße von Assam-Blaubarschen

Assam-Blaubarsche bleiben klein und erreichen maximal 5 cm Länge. Durch ihre geringe Größe eignen sie sich hervorragend für kleinere, gut strukturierte Aquarien. Bei guter Pflege liegt ihre Lebenserwartung bei etwa 5 bis 6 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen passen nur bedingt zu Badis assamensis. Junggarnelen könnten als Lebendfutter angesehen werden, während größere Arten wie Amanogarnelen meist unbehelligt bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet auf eine Vergesellschaftung mit kleinen Garnelenarten.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen

Herkunft des Assam-Blaubarschs (Badis assamensis)

Der Assam-Blaubarsch (Badis assamensis) stammt aus dem nordöstlichen Indien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Assam. Dort bewohnt er vor allem kleinere, klare Flüsse und Bäche des Brahmaputra-Beckens, die durch ein reich strukturiertes Ufer mit Laub, Wurzeln und flachen Steinzonen gekennzeichnet sind. Diese kleinbleibende Art gehört zur Familie der Badidae und begeistert durch ein markantes Fleckenmuster und seine kontrastreiche Färbung, die je nach Stimmung variieren kann. Besonders zur Balzzeit zeigen Männchen ein beeindruckendes Farbspiel mit intensivem Blau, Rot und Schwarz. Badis assamensis lebt eher versteckt und ist ein ruhiger, aber durchaus revierbildender Einzelgänger, der sich in gut strukturierten Aquarien besonders wohlfühlt. Sein Verhalten erinnert an kleine Cichliden, mit denen er auch entfernte Verwandtschaft aufweist.

Assam-Blaubarsch vergesellschaften

Obwohl der Assam-Blaubarsch ein eher friedlicher Fisch ist, sollte er vorzugsweise mit ruhigen Arten vergesellschaftet werden. Hektische oder sehr durchsetzungsstarke Mitbewohner stressen ihn unnötig. Ideal sind kleinbleibende Barben, friedliche Rasboras oder kleinere Labyrinther, wobei auch eine reine Arten- oder Pärchenhaltung sehr gut möglich ist. Männchen dulden sich untereinander oft nur schlecht, daher empfiehlt sich die Haltung als Paar oder mit mehreren Weibchen in gut strukturierten Becken.

Passende Wasserparameter

Badis assamensis bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Wichtig sind sauberes, gut gefiltertes Wasser und regelmäßige, eher kleine Wasserwechsel, um empfindliche Schleimhäute und das empfindliche Immunsystem zu schützen.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 22 und 27 °C. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden toleriert, auf Dauer sollten jedoch stabile Bedingungen herrschen, um Stress und Krankheiten zu vermeiden.

Die Beckengröße für Badis assamensis

Für ein Pärchen reicht bereits ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge. Wichtig ist ein feiner Bodengrund aus Sand oder feinem Kies sowie viele Rückzugs- und Sichtschutzmöglichkeiten. Wurzeln, Steine und Höhlenstrukturen helfen bei der Revierbildung und schaffen Sicherheit. Eine dichte Randbepflanzung erhöht das Wohlbefinden zusätzlich.

Bepflanzung

Eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen wie Wasserpest, Hornkraut oder Limnophila-Arten wird empfohlen. Auch Moose und Schwimmpflanzen kommen dem natürlichen Habitat entgegen und schaffen Rückzugszonen, in denen sich die Tiere sicher fühlen.

Das Futter für Assam-Blaubarsche

Assam-Blaubarsche sind ausgesprochene Fleischfresser (Carnivoren). Besonders gern nehmen sie Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops oder Enchyträen auf. Auch Frostfutter wie rote Mückenlarven, Daphnien oder feines Krill wird gerne gefressen. An Trockenfutter gewöhnen sie sich nur zögerlich, daher sind feine Granulate oder Softpellets mit hohem Proteinanteil besser geeignet. Eine abwechslungsreiche Fütterung sorgt für Farbintensität und Vitalität.

Geschlechtsunterschiede

Männliche Assam-Blaubarsche sind deutlich farbenprächtiger, vor allem zur Balzzeit, und entwickeln auffällig verlängerte Flossenstrahlen. Weibchen bleiben blasser und kleiner, ihr Körper wirkt kompakter. Auch im Verhalten zeigen sich Unterschiede: Männchen sind aktiver und deutlich territorialer.

Die Zucht von Badis assamensis

Die Zucht gelingt am besten im Artenbecken mit feiner Laichhöhle. Nach der Paarung betreibt meist das Männchen Brutpflege und bewacht die Eier bis zum Schlupf. Die Jungfische sind winzig und benötigen sehr feines Futter wie Infusorien oder Artemia-Nauplien. Wichtig ist dabei eine gute Wasserhygiene und die Vermeidung starker Strömung.

Die Endgröße von Assam-Blaubarschen

Assam-Blaubarsche bleiben klein und erreichen maximal 5 cm Länge. Durch ihre geringe Größe eignen sie sich hervorragend für kleinere, gut strukturierte Aquarien. Bei guter Pflege liegt ihre Lebenserwartung bei etwa 5 bis 6 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen passen nur bedingt zu Badis assamensis. Junggarnelen könnten als Lebendfutter angesehen werden, während größere Arten wie Amanogarnelen meist unbehelligt bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet auf eine Vergesellschaftung mit kleinen Garnelenarten.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen

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