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Billig Kiemenschlitzaal, Synbranchus marmoratus Peru, 12-20 cm

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Artikelnummer: SK0050353 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Kiemenschlitzaal, Synbranchus marmoratus „Peru“

Deutscher Name: Kiemenschlitzaal
Wissenschaftlich: Synbranchus marmoratus
Synonyme: Marmorierter Kiemenschlitzaal
Herkunft: Südamerika (Peru, Brasilien, Kolumbien, Venezuela)
Gesellschafts-Aquarium: nur bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0 – 7,5
Temperatur: 24 – 29° C
Beckengröße: ab 120 cm
Bepflanzung: robust, mit vielen Verstecken und Höhlen
Futter: Fleischfresser; Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Krill, Würmer
Geschlechts-Unterschiede: äußerlich kaum zu unterscheiden
Zucht möglich: sehr schwierig in Aquarien
Maximale Größe: bis zu 100 cm in der Natur, im Aquarium meist 40–60 cm
Liefergröße: ca. 12–20 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht geeignet

Im Detail: Kiemenschlitzaal, Synbranchus marmoratus „Peru“

Herkunft des Kiemenschlitzaals (Synbranchus marmoratus)

Der faszinierende Kiemenschlitzaal (Synbranchus marmoratus), auch als marmorierter Kiemenschlitzaal bekannt, stammt aus den tropischen Süßgewässern Südamerikas und kommt unter anderem in Peru, Brasilien und Kolumbien vor. Er bewohnt schlammige, pflanzenreiche Uferzonen stehender oder langsam fließender Gewässer, Gräben, Teiche und Überschwemmungsgebiete. Seine außergewöhnliche Körperform – langgestreckt, schlangenartig und mit reduzierten Flossen – ist perfekt an ein Leben am Boden und in engen Spalten angepasst. Besonders bemerkenswert ist sein Verhalten bei Trockenperioden: Synbranchus marmoratus kann in feuchten Schlamm eingegraben überdauern und sogar atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen. Damit gehört er zu den wenigen echten Luftatmern unter den Fischen. Tagsüber versteckt er sich gern unter Laub, Wurzeln oder Steinen, während er nachts aktiv auf Nahrungssuche geht. Die Marmorierung seines Körpers dient der perfekten Tarnung im natürlichen Habitat. Trotz seiner imposanten Erscheinung bleibt er meist ruhig und scheu.

Kiemenschlitzaal vergesellschaften

Eine Vergesellschaftung des Kiemenschlitzaals ist nur mit Bedacht möglich, da er kleinere Beutetiere – darunter auch Fische – als Nahrung betrachten kann. Ideal sind größere, friedliche Arten, die nicht ins Beuteschema passen und ihm nicht in die Quere kommen. Aufdringliche oder aggressive Mitbewohner sollten vermieden werden, da Synbranchus marmoratus sehr zurückhaltend ist und Stress schlecht verträgt. Aufgrund seines nachtaktiven Wesens und seiner versteckten Lebensweise eignet er sich am besten für Aquarianer mit Erfahrung, die ein Artenbecken oder ein durchdachtes Gesellschaftsbecken gestalten können.

Passende Wasserparameter

Der Kiemenschlitzaal bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Eine stabile Wasserqualität ohne starke Schwankungen ist für sein Wohlbefinden besonders wichtig. Regelmäßige Wasserwechsel, leicht sauerstoffreiches Wasser und eine gute Filterung tragen erheblich zu seiner Gesundheit bei. Auch wenn er Luft atmen kann, sollte das Wasser stets gut gepflegt sein.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 24 und 29 °C. Temperaturen unterhalb von 22 °C sollten vermieden werden, da sie die Aktivität und das Immunsystem des Kiemenschlitzaals negativ beeinflussen können.

Die Beckengröße für Synbranchus marmoratus

Aufgrund seiner möglichen Länge von bis zu 60 cm im Aquarium sollte das Becken mindestens 120 cm lang sein. Eine große Grundfläche ist wichtiger als die Höhe. Der Bodengrund sollte weich und grabfähig sein – ideal sind feiner Sand oder schlammiger Kies. Wichtig sind viele Versteckmöglichkeiten wie Röhren, Wurzeln oder große Laubansammlungen, da sich der Kiemenschlitzaal tagsüber fast ausschließlich versteckt. Das Aquarium muss absolut ausbruchsicher abgedeckt sein, da diese Tiere wahre Ausbruchskünstler sind und auch kurze Zeit außerhalb des Wassers überleben können.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte robust und gut verwurzelt sein, da grabende Bewegungen Pflanzen lösen können. Empfehlenswert sind Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Javafarn, die auf Wurzeln fixiert werden. Schwimmpflanzen schaffen schummriges Licht und reduzieren Stress. Eine dichte Randbepflanzung hilft dabei, Rückzugsräume zu schaffen.

Das Futter für Kiemenschlitzaale

Als räuberisch lebender Fisch bevorzugt Synbranchus marmoratus proteinreiches Futter. Besonders gut geeignet sind Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Krill, Würmer und Garnelenteile. Auch Fischfilet oder kleine Futterfische werden akzeptiert, sollten aber nur gelegentlich gereicht werden. Hochwertige, sinkende Carnivoren-Pellets können die Ernährung sinnvoll ergänzen, sollten aber nicht die Hauptnahrung darstellen. Die Fütterung erfolgt idealerweise abends oder nachts, da der Kiemenschlitzaal dämmerungsaktiv ist.

Geschlechtsunterschiede

Eine äußere Geschlechtsunterscheidung ist bei Synbranchus marmoratus kaum möglich. Erst bei geschlechtsreifen Tieren im Zuchtansatz lassen sich Unterschiede in der Körperform und im Verhalten erahnen, was die Zucht erschwert.

Die Zucht von Synbranchus marmoratus

Über erfolgreiche Nachzuchten im Aquarium ist kaum etwas bekannt. In der Natur legt das Weibchen Eier in selbstgegrabene Laichhöhlen, die es im feuchten Uferbereich anlegt. Die Zucht ist im Heim-Aquarium nur äußerst selten gelungen und erfordert sehr spezifische Bedingungen, die nur schwer nachzuahmen sind. Aufgrund der versteckten Lebensweise und der fehlenden Geschlechtsmerkmale bleibt die gezielte Zucht eine Herausforderung.

Die Endgröße von Kiemenschlitzaalen

In der Natur kann Synbranchus marmoratus über einen Meter lang werden. Im Aquarium erreichen die Tiere meist eine Länge zwischen 40 und 60 cm, abhängig von Haltungsbedingungen und Futterangebot. Trotz ihrer Größe sind sie sehr beweglich und brauchen ausreichend Platz am Boden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht möglich. Garnelen zählen für den Kiemenschlitzaal zur natürlichen Beute und werden zuverlässig gefressen, sobald sie ins Beuteschema passen. Auch andere kleine Bodenbewohner sind gefährdet.

Temperaturbereiche: Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

Herkunft des Kiemenschlitzaals (Synbranchus marmoratus)

Der faszinierende Kiemenschlitzaal (Synbranchus marmoratus), auch als marmorierter Kiemenschlitzaal bekannt, stammt aus den tropischen Süßgewässern Südamerikas und kommt unter anderem in Peru, Brasilien und Kolumbien vor. Er bewohnt schlammige, pflanzenreiche Uferzonen stehender oder langsam fließender Gewässer, Gräben, Teiche und Überschwemmungsgebiete. Seine außergewöhnliche Körperform – langgestreckt, schlangenartig und mit reduzierten Flossen – ist perfekt an ein Leben am Boden und in engen Spalten angepasst. Besonders bemerkenswert ist sein Verhalten bei Trockenperioden: Synbranchus marmoratus kann in feuchten Schlamm eingegraben überdauern und sogar atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen. Damit gehört er zu den wenigen echten Luftatmern unter den Fischen. Tagsüber versteckt er sich gern unter Laub, Wurzeln oder Steinen, während er nachts aktiv auf Nahrungssuche geht. Die Marmorierung seines Körpers dient der perfekten Tarnung im natürlichen Habitat. Trotz seiner imposanten Erscheinung bleibt er meist ruhig und scheu.

Kiemenschlitzaal vergesellschaften

Eine Vergesellschaftung des Kiemenschlitzaals ist nur mit Bedacht möglich, da er kleinere Beutetiere – darunter auch Fische – als Nahrung betrachten kann. Ideal sind größere, friedliche Arten, die nicht ins Beuteschema passen und ihm nicht in die Quere kommen. Aufdringliche oder aggressive Mitbewohner sollten vermieden werden, da Synbranchus marmoratus sehr zurückhaltend ist und Stress schlecht verträgt. Aufgrund seines nachtaktiven Wesens und seiner versteckten Lebensweise eignet er sich am besten für Aquarianer mit Erfahrung, die ein Artenbecken oder ein durchdachtes Gesellschaftsbecken gestalten können.

Passende Wasserparameter

Der Kiemenschlitzaal bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Eine stabile Wasserqualität ohne starke Schwankungen ist für sein Wohlbefinden besonders wichtig. Regelmäßige Wasserwechsel, leicht sauerstoffreiches Wasser und eine gute Filterung tragen erheblich zu seiner Gesundheit bei. Auch wenn er Luft atmen kann, sollte das Wasser stets gut gepflegt sein.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 24 und 29 °C. Temperaturen unterhalb von 22 °C sollten vermieden werden, da sie die Aktivität und das Immunsystem des Kiemenschlitzaals negativ beeinflussen können.

Die Beckengröße für Synbranchus marmoratus

Aufgrund seiner möglichen Länge von bis zu 60 cm im Aquarium sollte das Becken mindestens 120 cm lang sein. Eine große Grundfläche ist wichtiger als die Höhe. Der Bodengrund sollte weich und grabfähig sein – ideal sind feiner Sand oder schlammiger Kies. Wichtig sind viele Versteckmöglichkeiten wie Röhren, Wurzeln oder große Laubansammlungen, da sich der Kiemenschlitzaal tagsüber fast ausschließlich versteckt. Das Aquarium muss absolut ausbruchsicher abgedeckt sein, da diese Tiere wahre Ausbruchskünstler sind und auch kurze Zeit außerhalb des Wassers überleben können.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte robust und gut verwurzelt sein, da grabende Bewegungen Pflanzen lösen können. Empfehlenswert sind Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Javafarn, die auf Wurzeln fixiert werden. Schwimmpflanzen schaffen schummriges Licht und reduzieren Stress. Eine dichte Randbepflanzung hilft dabei, Rückzugsräume zu schaffen.

Das Futter für Kiemenschlitzaale

Als räuberisch lebender Fisch bevorzugt Synbranchus marmoratus proteinreiches Futter. Besonders gut geeignet sind Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Krill, Würmer und Garnelenteile. Auch Fischfilet oder kleine Futterfische werden akzeptiert, sollten aber nur gelegentlich gereicht werden. Hochwertige, sinkende Carnivoren-Pellets können die Ernährung sinnvoll ergänzen, sollten aber nicht die Hauptnahrung darstellen. Die Fütterung erfolgt idealerweise abends oder nachts, da der Kiemenschlitzaal dämmerungsaktiv ist.

Geschlechtsunterschiede

Eine äußere Geschlechtsunterscheidung ist bei Synbranchus marmoratus kaum möglich. Erst bei geschlechtsreifen Tieren im Zuchtansatz lassen sich Unterschiede in der Körperform und im Verhalten erahnen, was die Zucht erschwert.

Die Zucht von Synbranchus marmoratus

Über erfolgreiche Nachzuchten im Aquarium ist kaum etwas bekannt. In der Natur legt das Weibchen Eier in selbstgegrabene Laichhöhlen, die es im feuchten Uferbereich anlegt. Die Zucht ist im Heim-Aquarium nur äußerst selten gelungen und erfordert sehr spezifische Bedingungen, die nur schwer nachzuahmen sind. Aufgrund der versteckten Lebensweise und der fehlenden Geschlechtsmerkmale bleibt die gezielte Zucht eine Herausforderung.

Die Endgröße von Kiemenschlitzaalen

In der Natur kann Synbranchus marmoratus über einen Meter lang werden. Im Aquarium erreichen die Tiere meist eine Länge zwischen 40 und 60 cm, abhängig von Haltungsbedingungen und Futterangebot. Trotz ihrer Größe sind sie sehr beweglich und brauchen ausreichend Platz am Boden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht möglich. Garnelen zählen für den Kiemenschlitzaal zur natürlichen Beute und werden zuverlässig gefressen, sobald sie ins Beuteschema passen. Auch andere kleine Bodenbewohner sind gefährdet.

Temperaturbereiche: Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

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