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Bucephalandra sp. „Red“ Schwierigkeit Expressversand

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Artikelnummer: SK0031291 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Diese kleine bis mittelgroße Bucephalandra mit hübschen dunkelgrünen bis rotbraunen Farbtönen wird von der Firma Tropica mit dem Handelsnamen „Red“ gelabelt. Sie wird in Gärtnereien und In vitro-Labors produziert. Ihre genaue Herkunft und Artzugehörigkeit sind uns unbekannt, doch alle Bucephalandra-Arten sind auf der Insel Borneo heimisch und kommen dort als strömungsangepasste Pflanzen (Rheophyten) auf Gestein in der Flutzone von Bächen vor.
Bucephalandra sp. „Red“ ähnelt B. sp. „Theia Green“, ist aber weniger kompakt und wächst etwas langsamer. Sie bildet im Aquarium ausgebreitet bis aufsteigend wachsende, mindestens 5 cm lange und 3,5 mm dicke, stark verzweigte Rhizome und länglich-elliptische, 4 – 5 cm lange, 1,3 cm breite, feste Blätter mit runder Spitze. Während die emersen Blätter dunkel-olivgrün sind, zeigen die submersen Blätter auch rötliche Töne und blaugrünen Schimmer. Die neu austreibenden Blätter sind hell-orangebraun bis hell-braunrot, die Rhizomspitze kräftig dunkel-braunrot. Unter Wasser sind die Blätter dicht mit silbrigen Pünktchen, den Spaltöffnungen, übersät. Mit der Zeit bildet die Pflanze durch viele Seitenzweige eine vielköpfige Gruppe von etwa 8 cm Höhe und mindestens 18 cm Breite.

Bucephalandra-Arten und -Formen sind in erster Linie Aufsitzerpflanzen, die sich mit ihren Wurzeln auf Gestein oder Holz festheften. Man kann sie aber auch auf dem Bodengrund befestigen, dabei das Rhizom aber nicht eingraben, weil es sonst faulen könnte. Die Pflanze wurzelt dann von selbst ein und profitiert von den Nährstoffen im Substrat. Das Wachstum ist langsam.
Bucephalandras kommen mit wenig Licht zurecht, entwickeln sich aber am schönsten bei mittlerer Beleuchtungsstärke, konstanter CO2– und Nährstoffversorgung sowie guter Wasserbewegung. Starke Beleuchtung wird vertragen, wenn die Nährstoff- und CO2-Versorgung ausreichend ist. Die Temperatur kann zwischen 20 und 27 °C liegen.
Wir empfehlen, Bucephalandras in bereits eingefahrene Becken zu setzen. Man lässt sie am besten lange Zeit ungestört wachsen. Plötzliche Änderungen der Bedingungen können zum Abwurf der Blätter führen, doch in der Regel bilden die Pflanzen danach langsam wieder neue Austriebe am Rhizom.
Man vermehrt Bucephalandras durch Abtrennen von Seitensprossen oder Kopftrieben, was auch die Verzweigung der Sprosse fördert.

Bucephalandra sp. „Red“ ist sehr für die Hardscape-Begrünung zu empfehlen. Sie wirkt am besten in einer größeren Gruppe. Ihre eher dunklen Farbtöne kontrastiert gut mit frischgrünen Moosen.

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