Beschreibung
Ficus benjamina, ein immergrüner Baum aus dem tropischen Asien, ist zu Recht als Zimmerpflanze populär. Zu seinem eleganten Aussehen kommt seine ausgesprochene Pflegeleichtigkeit. Den Namen Birkenfeige hat er nach seinen hängenden Zweigen und Blättern, etwas ähnlich denen der Weißbirke (Betula pendula). Die mittel- bis dunkelgrünen, glatten Blätter sind in eine „Träufelspitze“ ausgezogen, wie bei vielen tropischen Bäumen. Im Kontrast zum dunklen Blattwerk haben Stamm und Äste eine hellbraune Borke.So wie viele Ficus-Arten kann die Birkenfeige ein etwa 30 Meter hoher Baum werden, hat als Zimmer- und Terrarienpflanze aber kein rasantes Höhenwachstum. Der Wuchs lässt sich gut durch Schnitt begrenzen; Ficus benjamina kann auch als Bonsai gezogen werden.
„Benjamini“, wie die Birkenfeige auch genannt wird, wächst in jeder durchlässigen Erde. Diese sollte frisch bis mäßig feucht gehalten werden und darf zeitweise etwas trocken werden, aber weder ganz austrocknen noch staunass werden. Grobe Pflegefehler quittiert der Ficus durch Abwerfen der Blätter. Wenn er gut eingewachsen ist, kann er mit einem Zimmerpflanzendünger versorgt werden. Der Lichtbedarf ist nicht hoch, der Wuchs aber bei hellem Stand am besten. Auch intensive Beleuchtung bzw. Sonne wird vertragen. Der Temperaturbereich liegt bei etwa 18 bis 29 °C.
Ficus benjamina ist eine ideale, robuste Terrarienpflanze. Sie lässt sich gut durch Schnitt formen, kann strauch- oder baumartig gezogen werden und passt sowohl zu Terrarientypen, die tropische Trocken- oder Monsunwälder zum Vorbild haben, als auch zu Regenwaldterrarien.




