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Artikelnummer: SK0048769 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Kupferfleck-Panzerwels, Corydoras duplicareus

Deutscher Name: Kupferfleck-Panzerwels
Wissenschaftlich: Corydoras duplicareus
Synonyme: Duplicareus Cory, Orange-shoulder Cory, Kupferfleck Cory
Herkunft: Brasilien (Rio Negro Einzugsgebiet)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,4
Temperatur: 24–28 °C
Beckengröße: ab 80 cm Kantenlänge
Bepflanzung: dicht bepflanzt, schattige Rückzugszonen
Futter: Allesfresser; feines Granulat, Tabs & Frostfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen kräftiger & breiter, Männchen schlanker
Zucht möglich: ja, Eierleger mit typischem Cory-Verhalten
Maximale Größe: bis ca. 6 cm
Liefergröße: ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, Zwerggarnelen werden nicht bejagt

Im Detail: Kupferfleck-Panzerwels, Corydoras duplicareus

Herkunft des Kupferfleck-Panzerwelses (Corydoras duplicareus)

Der Kupferfleck-Panzerwels (Corydoras duplicareus) stammt aus dem Schwarzwasser des mittleren Rio Negro in Brasilien, wo er in flachen Uferzonen, Laubschichten und schattigen Altarmen lebt. Die Lebensräume sind warm, weich und von dichtem Wurzelwerk durchzogen. Das Wasser ist durch Huminstoffe bernsteinfarben getönt, wodurch die kupferne Schulterzeichnung dieser Art intensiv zur Geltung kommt. Corydoras duplicareus bewegt sich überwiegend bodennah, gründelt in feinem Substrat nach Kleintieren und bildet dabei kleine, lose Trupps. Das charakteristische Atemholen an der Oberfläche ist kein Stresssignal, sondern Teil ihrer natürlichen Darmatmung, mit der sie auch in sauerstoffarmen Bereichen sicher bleiben. Die farbliche Nähe zu Corydoras adolfoi ist kein Zufall – beide Arten leben in Überschneidungszonen, unterscheiden sich aber klar in Färbung, Kopfform und Schulterfleck.

Kupferfleck-Panzerwels vergesellschaften

Corydoras duplicareus ist ein ausgesprochen friedlicher Bodenfisch und passt hervorragend in ruhige Gesellschaftsbecken. Wichtig sind mindestens sechs, besser acht oder mehr Tiere, da sie sich nur im Verband sicher fühlen und ihr typisches Sozialverhalten zeigen. Ideal sind Beifische, die ebenfalls sanft agieren, etwa kleinere Salmler, Bärblinge oder Zwergbuntbarsche ohne Territorialansprüche am Boden. Gröbere oder hektische Arten stören die Ruhephase der Panzerwelse und können zu dauerhafter Unsicherheit führen.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser und ein leicht saures Milieu entsprechen ihren natürlichen Bedingungen. Werte zwischen pH 6,0 und 7,4 sowie Temperaturen um 24–28 °C sorgen für ein stabiles Wohlbefinden. Obwohl Corydoras dank Darmatmung kurzzeitig mit geringerem Sauerstoff zurechtkommen, sollte das Aquarium dennoch gut durchlüftet sein. Huminstoffe – etwa durch Erlenzapfen oder Blätter – unterstützen Vitalität und Farben.

Haltungstemperatur

Eine Temperatur zwischen 24 und 28 °C entspricht ihrem natürlichen Habitat. Konstante Bedingungen wirken positiv auf Aktivität und Fressverhalten. Extreme Schwankungen sind zu vermeiden, da Panzerwelse sensibel auf abrupte Veränderungen reagieren.

Die Beckengröße für Corydoras duplicareus

Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge bietet genügend Grundfläche für eine harmonische Gruppe. Noch wichtiger als Volumen ist eine große freie Bodenfläche sowie feiner Sand, damit die Tiere ohne Verletzungsgefahr gründeln können. Eine Struktur aus Wurzeln, Blättern, schattigen Bereichen und dichten Pflanzen schafft ein geschütztes Umfeld. Da Jungtiere kleiner sind, dürfen sie auch in etwas kompakteren Becken starten – das Aquarium sollte jedoch mit der Gruppe „mitwachsen“.

Bepflanzung

Locker stehende Stängelpflanzen, feinfiedrige Arten wie Mayaca oder Limnophila sowie große Blätter von Anubias und Echinodorus schaffen ideale Rückzugsstellen. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und kommen den schattigen Herkunftsgewässern sehr nahe. Wichtig ist ein freier Sandbereich für die Futteraufnahme.

Das Futter für Kupferfleck-Panzerwelse

Corydoras duplicareus frisst feines Granulat, Tabs, Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia oder schwarze Mückenlarven. Entscheidend ist, dass das Futter am Boden ankommt und nicht von schnellen Oberflächenfischen abgefangen wird. Abwechslung stärkt Vitalität und Farbausprägung.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind deutlich kräftiger und wirken rundlicher, vor allem in Laichstimmung. Männchen bleiben schlanker und zeigen eine etwas intensivere Zeichnung an Kopf und Schulter. Im Gruppenverband sind die Unterschiede gut zu erkennen.

Die Zucht von Corydoras duplicareus

Die Art lässt sich relativ gut nachziehen. Ein kühlender Wasserwechsel oder ein leichter Abfall des Leitwerts stimuliert das Ablaichen. Die Tiere zeigen dabei das typische „T-Position“-Verhalten. Die Eier werden an Pflanzen, Scheiben oder Wurzeln abgelegt. Eine feine Erstnahrung wie Artemia-Nauplien ermöglicht eine sichere Aufzucht.

Die Endgröße von Corydoras duplicareus

Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 5,5–6 cm. Unter stabilen Bedingungen können sie bis zu acht Jahre alt werden. Eine saubere Bodenzone und konstante Wasserwerte tragen maßgeblich zur Langlebigkeit bei.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Corydoras duplicareus ist ein zuverlässiger Garnelenpartner. Junggarnelen werden im dichten Bewuchs meist übersehen, adulte Tiere vollständig ignoriert. In bepflanzten Becken verbindet sich somit eine aktive Panzerwelsgruppe harmonisch mit einem Garnelenbestand.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen

Herkunft des Kupferfleck-Panzerwelses (Corydoras duplicareus)

Der Kupferfleck-Panzerwels (Corydoras duplicareus) stammt aus dem Schwarzwasser des mittleren Rio Negro in Brasilien, wo er in flachen Uferzonen, Laubschichten und schattigen Altarmen lebt. Die Lebensräume sind warm, weich und von dichtem Wurzelwerk durchzogen. Das Wasser ist durch Huminstoffe bernsteinfarben getönt, wodurch die kupferne Schulterzeichnung dieser Art intensiv zur Geltung kommt. Corydoras duplicareus bewegt sich überwiegend bodennah, gründelt in feinem Substrat nach Kleintieren und bildet dabei kleine, lose Trupps. Das charakteristische Atemholen an der Oberfläche ist kein Stresssignal, sondern Teil ihrer natürlichen Darmatmung, mit der sie auch in sauerstoffarmen Bereichen sicher bleiben. Die farbliche Nähe zu Corydoras adolfoi ist kein Zufall – beide Arten leben in Überschneidungszonen, unterscheiden sich aber klar in Färbung, Kopfform und Schulterfleck.

Kupferfleck-Panzerwels vergesellschaften

Corydoras duplicareus ist ein ausgesprochen friedlicher Bodenfisch und passt hervorragend in ruhige Gesellschaftsbecken. Wichtig sind mindestens sechs, besser acht oder mehr Tiere, da sie sich nur im Verband sicher fühlen und ihr typisches Sozialverhalten zeigen. Ideal sind Beifische, die ebenfalls sanft agieren, etwa kleinere Salmler, Bärblinge oder Zwergbuntbarsche ohne Territorialansprüche am Boden. Gröbere oder hektische Arten stören die Ruhephase der Panzerwelse und können zu dauerhafter Unsicherheit führen.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser und ein leicht saures Milieu entsprechen ihren natürlichen Bedingungen. Werte zwischen pH 6,0 und 7,4 sowie Temperaturen um 24–28 °C sorgen für ein stabiles Wohlbefinden. Obwohl Corydoras dank Darmatmung kurzzeitig mit geringerem Sauerstoff zurechtkommen, sollte das Aquarium dennoch gut durchlüftet sein. Huminstoffe – etwa durch Erlenzapfen oder Blätter – unterstützen Vitalität und Farben.

Haltungstemperatur

Eine Temperatur zwischen 24 und 28 °C entspricht ihrem natürlichen Habitat. Konstante Bedingungen wirken positiv auf Aktivität und Fressverhalten. Extreme Schwankungen sind zu vermeiden, da Panzerwelse sensibel auf abrupte Veränderungen reagieren.

Die Beckengröße für Corydoras duplicareus

Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge bietet genügend Grundfläche für eine harmonische Gruppe. Noch wichtiger als Volumen ist eine große freie Bodenfläche sowie feiner Sand, damit die Tiere ohne Verletzungsgefahr gründeln können. Eine Struktur aus Wurzeln, Blättern, schattigen Bereichen und dichten Pflanzen schafft ein geschütztes Umfeld. Da Jungtiere kleiner sind, dürfen sie auch in etwas kompakteren Becken starten – das Aquarium sollte jedoch mit der Gruppe „mitwachsen“.

Bepflanzung

Locker stehende Stängelpflanzen, feinfiedrige Arten wie Mayaca oder Limnophila sowie große Blätter von Anubias und Echinodorus schaffen ideale Rückzugsstellen. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und kommen den schattigen Herkunftsgewässern sehr nahe. Wichtig ist ein freier Sandbereich für die Futteraufnahme.

Das Futter für Kupferfleck-Panzerwelse

Corydoras duplicareus frisst feines Granulat, Tabs, Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia oder schwarze Mückenlarven. Entscheidend ist, dass das Futter am Boden ankommt und nicht von schnellen Oberflächenfischen abgefangen wird. Abwechslung stärkt Vitalität und Farbausprägung.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind deutlich kräftiger und wirken rundlicher, vor allem in Laichstimmung. Männchen bleiben schlanker und zeigen eine etwas intensivere Zeichnung an Kopf und Schulter. Im Gruppenverband sind die Unterschiede gut zu erkennen.

Die Zucht von Corydoras duplicareus

Die Art lässt sich relativ gut nachziehen. Ein kühlender Wasserwechsel oder ein leichter Abfall des Leitwerts stimuliert das Ablaichen. Die Tiere zeigen dabei das typische „T-Position“-Verhalten. Die Eier werden an Pflanzen, Scheiben oder Wurzeln abgelegt. Eine feine Erstnahrung wie Artemia-Nauplien ermöglicht eine sichere Aufzucht.

Die Endgröße von Corydoras duplicareus

Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 5,5–6 cm. Unter stabilen Bedingungen können sie bis zu acht Jahre alt werden. Eine saubere Bodenzone und konstante Wasserwerte tragen maßgeblich zur Langlebigkeit bei.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Corydoras duplicareus ist ein zuverlässiger Garnelenpartner. Junggarnelen werden im dichten Bewuchs meist übersehen, adulte Tiere vollständig ignoriert. In bepflanzten Becken verbindet sich somit eine aktive Panzerwelsgruppe harmonisch mit einem Garnelenbestand.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Warm (24-26°C) – heizen

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