Beschreibung
Tillandsia albertiana stammt aus den Regenwäldern Argentinens und Brasiliens und wurde nach dem Botaniker Alberto Castellanos benannt.Die schlanke Pflanze bildet nicht wie viele Arten einen Blütenstand mit einer Ähre aus, sondern erzeugt eine alleinstehende, tiefrote Blüte an ihrer Spitze.
T. albertiana zählt zu den „grünen“ Tillandsien den Tropen- und Regenwaldtillandsien, welche als Aufsitzerpflanzen aber auch auf lockerem Substrat kultiviert werden können. Sie bevorzugen regelmäßige Befeuchtung und gedeihen am besten in einem halbschattigen Bereich ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Bewässerung kann sowohl durch Tauchen als auch durch Benebelung erfolgen, sodass die Pflanze über ihre Saugschuppen Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann. Staunässe im Substrat wird nicht vertragen, ebenso wie ständige Nässe der feinen Rosettenblätter. Zwischen dem Wässern sollte die Pflanze abtrocknen können.Optimalerweise wird jeder zweiten Wässerung während des Frühjahrs und Sommers ein Orchideen- und Tillandsiendünger zugesetzt. Nach der Blütenbildung beginnt die Mutterpflanze kleine Kindel zu bilden. Diese können ab einer Größe von ca. einem Drittel der Mutterrosette vorsichtig abgetrennt werden. Werden sie nicht separiert, bilden sie zusammen mit der Zeit einen kräftigen Pulk.
T. albertiana zählt eher zu den pflegeleichten Sorten und ist eher kleinbleibend.Mit ihrer schlanken Form ist die Pflanze in jedem Regenwaldterrarium gern gesehen, aber spätestens wenn ihre Blüte erscheint, zieht sie die Blicke besonders auf sich.Das leuchtende Rot der vereinzelten Blüten kann wie kleine Farbtupfer in einem grünen Meer erscheinen.




