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Vesicularia ferriei ‚Weeping Moss‘ 1-2-GROW! Letzte Chance

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Artikelnummer: SK0069635 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Weepingmoos (Vesicularia ferriei) – Das einzigartige Moos mit elegant herabhängenden Trieben

Das Weepingmoos, auch Tränenmoos oder Trauerweidenmoos genannt, ist eine der markantesten Moosarten in der Aquaristik. Sein Name ist Programm: Ähnlich einer Trauerweide bildet es charakteristische, herabhängende Triebe aus, die Aquascapes eine einzigartige Tiefe und eine faszinierende, natürliche Dynamik verleihen. Aufgebunden auf Wurzeln oder Steine, lassen sich mit diesem Moos atemberaubende Unterwasserlandschaften gestalten.

Vorstellung: Weepingmoos (Vesicularia ferriei)

Vesicularia ferriei stammt ursprünglich aus Asien (u.a. China) und wurde durch Oriental Aquarium Plants in der Aquaristik bekannt gemacht. Es zeichnet sich durch seine hellgrünen, deutlich nach unten wachsenden Triebe aus, deren Spitzen an Tränen erinnern. Dieser unverwechselbare, hängende Wuchs macht es zu einer begehrten Pflanze für Aquascaper, die besondere Effekte erzielen möchten, wie zum Beispiel das Aussehen von moosbewachsenen, alten Bäumen im Dschungel.

Steckbrief: Weepingmoos (Vesicularia ferriei)

Deutscher Name Weepingmoos, Tränenmoos, Trauerweidenmoos
Wissenschaftlicher Name Vesicularia ferriei
Typ Moos, Aufsitzerpflanze (Epiphyt)
Platzierung im Aquarium Auf Hardscape (Wurzeln, Steine)
Wuchshöhe Polster ca. 1 – 3 cm, Triebe hängen länger herab
Wachstumsgeschwindigkeit mittel
Lichtbedarf niedrig bis mittel
CO2-Bedarf niedrig (optional)
Schwierigkeitsgrad Einfach (sehr pflegeleicht und robust)
Mehr Details anzeigen…

  • Synonyme: Keine bekannt
  • Handelsname/Cultivar: Weeping Moss
  • Familie: Hypnaceae
  • Herkunft (Detail): Asien (u.a. China)
  • Wuchsbreite: Polster wachsend, über 10 cm
  • Farbspektrum: Sattgrün bis Hellgrün
  • Temperatur-Toleranz: 16 – 28 °C
  • pH-Wert-Toleranz: 5.5 – 8.0
  • Gesamthärte (GH): 2 – 20 °dGH
  • Karbonathärte (KH): 2 – 15 °dKH
  • Substrat/Bodengrund: Nicht notwendig, da Aufsitzerpflanze.
  • Düngung (Detail): Anspruchslos, eine leichte Düngung über die Wassersäule fördert jedoch einen kräftigeren Wuchs.
  • Emerse Haltung möglich?: Ja, in Paludarien mit hoher Luftfeuchtigkeit.
  • Für Einsteiger geeignet?: Ja, absolut. Ideal für den Start mit Moosen.
  • Lieferform des Artikels: 1x In-Vitro Becher (Ø 5 cm), Sorte ‚Weeping Moss‘ von Tropica (1-2-GROW!).

Aussehen, Wuchs und Aquascaping-Potenzial von Weepingmoos

Das Weepingmoos ist unverkennbar. Es bildet dichte, sattgrüne Polster, aus denen die einzelnen Triebe deutlich nach unten wachsen. Die Triebspitzen sind dabei oft etwas heller und leicht gekrümmt, was den „weinenden“ Eindruck verstärkt. Im Aquascaping wird es fast ausschließlich auf Hardscape eingesetzt. Auf eine verzweigte Wurzel aufgebunden, imitiert es das Blätterdach einer Trauerweide. Auf Steinen befestigt, kann es Hänge und Klippen begrünen, von denen es malerisch herabfließt. Dieser Effekt schafft eine enorme visuelle Tiefe und verleiht jedem Layout einen Hauch von Alter und Mystik. Es dient zudem als idealer Weidegrund und Versteckplatz für Garnelen und Fischbrut.

Optimale Bedingungen für Weepingmoos im Aquarium

Licht: Das Moos ist sehr anpassungsfähig. Es wächst bereits bei geringer Beleuchtung, zeigt aber unter mittleren Lichtverhältnissen einen schöneren, dichteren und kräftigeren Wuchs.

CO2-Versorgung: Eine CO2-Düngung ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber wie bei fast allen Pflanzen ein vitaleres und schnelleres Wachstum. Für den charakteristischen Hängewuchs ist sie nicht notwendig.

Düngung & Nährstoffe: Weepingmoos ist sehr genügsam und holt sich die benötigten Nährstoffe direkt aus der Wassersäule. Eine grundlegende Versorgung durch einen ausgewogenen Flüssigdünger ist ausreichend und sorgt für eine satte grüne Farbe.

Wasserparameter: Es ist extrem tolerant gegenüber einem breiten Spektrum an Wasserwerten und ist daher für fast jedes Aquarium-Setup geeignet.

Wasserbewegung: Eine sanfte Wasserbewegung ist vorteilhaft, um das Moos mit Nährstoffen zu versorgen und Ablagerungen zu vermeiden. Zu starke, direkte Strömung sollte jedoch vermieden werden, da sie das feine Moos beschädigen könnte.

Befestigung und Einpflanzen von Weepingmoos

Da es sich um eine In-Vitro Pflanze handelt, ist sie frei von Schädlingen. Spülen Sie das Nährgel unter fließendem Wasser vorsichtig ab. Teilen Sie das Moos in kleinere Stücke. Zur Befestigung auf Wurzeln oder Steinen gibt es zwei gängige Methoden:

  1. Aufbinden: Befestigen Sie die Moosstücke mit einem Baumwollfaden (löst sich mit der Zeit von selbst auf) oder einer dünnen Angelschnur auf dem gewünschten Gegenstand. Nach einigen Wochen wächst das Moos von alleine fest.
  2. Kleben: Eine schnelle und einfache Methode ist die Verwendung eines pflanzenverträglichen Sekundenklebers auf Cyanacrylat-Basis. Tupfen Sie das Moos und die Klebestelle trocken, geben einige Tropfen Kleber auf das Hardscape und drücken das Moos kurz an.

Pflege, Rückschnitt und Vermehrung von Weepingmoos

Die Pflege ist unkompliziert. Die wichtigste Maßnahme ist der regelmäßige Rückschnitt, um die Form zu erhalten und die Gesundheit des Moospolsters zu sichern.

Vollständige Pflege-, Schneide- und Vermehrungsanleitung anzeigen

Regelmäßige Pflege:

Halten Sie das Moos frei von Futterresten oder Mulm, indem Sie es gelegentlich leicht absaugen oder ausschütteln. Achten Sie auf Algenbefall, der bei zu starkem Licht oder Nährstoffungleichgewichten auftreten kann.

Rückschnitt (artspezifisch):

Ein regelmäßiger Rückschnitt mit einer scharfen Moosschere ist essenziell. Kürzen Sie die Triebe, um die gewünschte Form zu erhalten und zu verhindern, dass die unteren Schichten des Moospolsters durch Lichtmangel braun werden und absterben. Das Moos treibt nach dem Schnitt noch dichter wieder aus.

Vermehrung:

Die Vermehrung ist denkbar einfach. Jedes kleine Stück, das beim Schneiden anfällt, kann verwendet werden, um eine neue Kolonie zu gründen. Binden oder kleben Sie die Abschnitte einfach an einer neuen Stelle fest.

Tom’s Tipp

Damit das Weepingmoos seine charakteristischen hängenden Triebe am besten ausbildet, befestigen Sie es oben auf einer Wurzel oder einem überhängenden Stein. Die Schwerkraft erledigt den Rest! Ein regelmäßiger, leichter Rückschnitt der Spitzen fördert zudem einen dichten und gesunden ‚Vorhang‘ und verhindert, dass die Triebe zu lang werden.

Kombinationstipps: Diese Pflanzen harmonieren gut mit Weepingmoos

Als Aufsitzerpflanze lässt sich Weepingmoos perfekt mit anderen Hardscape-Bewohnern und Hintergrundpflanzen kombinieren:

  • Auf demselben Hardscape: Schaffen Sie eine vielfältige Landschaft, indem Sie es mit kleinbleibenden Anubias-Arten wie der Anubias barteri var. nana oder verschiedenen Bucephalandra-Sorten kombinieren.
  • Im Hintergrund: Als ruhiger Kontrapunkt zur filigranen Struktur des Mooses eignen sich einfachere Stängelpflanzen mit glatten Blättern, wie die Rotala rotundifolia (Rundblättrige Rotala).
  • Für Garnelenbecken: Die Kombination mit anderen Moosen wie Javamoos bietet Garnelen ein abwechslungsreiches Paradies zum Weiden und Verstecken.

Lieferumfang

  • 1x In-Vitro Becher Vesicularia ferriei ‚Weeping Moss‘ (Tropica 1-2-GROW!, Ø 5 cm)

Häufige Fragen zu Weepingmoos

Klick auf eine Frage, um die Antwort einzublenden:Wie bekomme ich Weepingmoos dazu, nach unten zu hängen?Der hängende Wuchs ist eine natürliche Eigenschaft dieses Mooses. Befestigen Sie es einfach auf einem erhöhten Punkt (z.B. einem Ast) und die neuen Triebe werden von allein nach unten wachsen. Ein Rückschnitt fördert dichteres Wachstum.Wie befestige ich Weepingmoos am besten?Am einfachsten geht es mit einem speziellen, pflanzenverträglichen Sekundenkleber (Cyanacrylat). Alternativ können Sie es auch klassisch mit einem Nylonfaden oder Baumwollfaden auf Wurzeln oder Steine aufbinden.Braucht Weepingmoos zwingend CO2 und viel Licht?Nein. Es ist sehr anpassungsfähig und wächst auch bei wenig Licht und ohne zusätzliche CO2-Düngung zuverlässig. Bessere Bedingungen (mittleres Licht, etwas CO2) führen jedoch zu einem sichtbar schöneren, dichteren und vitaleren Wuchs.Warum werden die unteren Schichten meines Mooses braun?Dies passiert, wenn das Moospolster zu dick wird und kein Licht und keine Wasserzirkulation mehr an die unteren Bereiche gelangt. Ein regelmäßiger, kräftiger Rückschnitt ist die Lösung. Schneiden Sie das Polster einfach auf eine dünnere Schicht zurück, es wird wieder neu und dicht austreiben.Wie schneide ich Weepingmoos richtig?Verwenden Sie eine scharfe, gebogene Moosschere. Schneiden Sie die Triebe einfach auf die gewünschte Länge. Versuchen Sie, die abgeschnittenen Teile direkt aus dem Wasser zu entfernen, damit sie nicht im Aquarium umhertreiben.Ist Weepingmoos gut für Garnelen geeignet?Ja, es ist hervorragend für Garnelenbecken geeignet. Die dichte, feine Struktur bietet unzählige Oberflächen, auf denen sich ein reichhaltiger Biofilm als Nahrungsquelle bilden kann. Zudem dient es dem Nachwuchs als perfektes Versteck.

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