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Knallerangebot Vietnam-Moosfrosch, Theloderma corticale

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Artikelnummer: SK0054411 Kategorie:

Beschreibung


Auf einen Blick: Vietnam-Moosfrosch, Theloderma corticale

Deutscher Name: Vietnam-Moosfrosch
Wissenschaftlich: Theloderma corticale
Synonyme: Moosfrosch, Vietnam Mossy Frog
Herkunft: Nordvietnam – feuchte Bergwälder, Felsbereiche und mit Moos bewachsene Baumhöhlen
Lebensweise: Halbaquatisch, nachtaktiv, versteckt in Spalten, Höhlen und Moospolstern
Haltungsform: Feuchtes Regenwald-Terrarium mit Wasserteil, Kletterstruktur und Moospolstern
Mindestgröße des Terrariums: 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, mehr Höhe bei Gruppenhaltung empfohlen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22–26 °C tagsüber, leichte Nachtabsenkung, 80–100 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED-Tageslicht mit UV-A-Anteil, UVB gering dosiert bei Zuchtabsicht empfohlen
Bodengrund: Feuchtes Moos, lockerer Humus, Rindenstücke und Aufbauten aus Korkrinde
Futter: Insekten wie Grillen, Heimchen, Wachsmottenlarven, vitaminisiert und bestäubt
Maximale Größe: bis zu 8 cm

Im Detail: Vietnam-Moosfrosch, Theloderma corticale

Lebensraum und Verhalten des Vietnam-Moosfroschs (Theloderma corticale)

Der Vietnam-Moosfrosch bewohnt feuchte Bergwälder Nordvietnams in Höhenlagen über 800 m. Dort lebt er halbaquatisch in Baumhöhlen, Felsspalten oder unter Moospolstern, oft in unmittelbarer Nähe kleiner Wasseransammlungen. Dank seiner moosartigen Hautstruktur und grün-braunen Färbung ist er hervorragend getarnt – bei Gefahr presst er sich bewegungslos an feuchte Oberflächen und verschmilzt optisch mit seiner Umgebung. Er ist überwiegend nachtaktiv und bewegt sich gemächlich. Tagsüber verbringt er die Zeit in Verstecken. Besonders auffällig ist sein einzigartiges Tarnmuster, das ihm in der Natur nahezu Unsichtbarkeit verleiht.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die Haltung empfiehlt sich ein gut strukturiertes Regenwaldterrarium mit Wasserteil. Für ein Paar reicht ein Becken mit 60x45x60 cm, bei Gruppen ist mehr Platz in der Höhe sinnvoll. Moosige Rückwände, Korkröhren, Lianen und Rindenstücke ermöglichen artgerechte Rückzugsorte. Der Wasserteil sollte flach, aber zugänglich sein – gern mit Landteil oder Korkinseln. Eine feuchte Umgebung mit hoher Luftfeuchte ist entscheidend für das Wohlbefinden. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden. Dank seiner Haftzehen kann der Moosfrosch auch an glatten Flächen wie Glas klettern – daher sollte das Terrarium gut abgedeckt und strukturiert sein.

Die richtige Bepflanzung

Robuste, feuchteliebende Pflanzen wie Moose, Bromelien, Farngewächse oder kleinbleibende Philodendren eignen sich ideal. Besonders wichtig ist die Bepflanzung vertikaler Strukturen – sie bietet Sichtschutz und Rückzug. Auch lebendes Moos auf Rückwand oder Boden verstärkt die natürliche Optik und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Totholz, Rinde und Laubstreu schaffen zusätzliche Struktur und natürliche Rückzugsbereiche.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Der Vietnam-Moosfrosch benötigt keine starke Beleuchtung, aber einen Tag-Nacht-Rhythmus. LED-Leuchten mit UV-A fördern Aktivität und Orientierung. Eine geringe UVB-Zufuhr (2.0 UVB-Röhre) ist bei Nachzucht sinnvoll. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 22 und 26 °C liegen, nachts sind Absenkungen auf etwa 18 °C ideal. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80–100 % ist essenziell und lässt sich durch tägliches Sprühen oder Nebler aufrechterhalten. Dauerhaft feuchte Bereiche, aber keine Staunässe!

Fütterung: Was frisst der Vietnam-Moosfrosch?

Der Moosfrosch frisst vorzugsweise lebende Insekten wie Grillen, Heimchen, Schaben, Wachsmottenlarven und gelegentlich kleine Regenwürmer. Die Futtertiere sollten abwechslungsreich angeboten und mit Vitamin- und Kalziumpräparaten bestäubt werden. Gefüttert wird am besten abends, wenn die Tiere aktiv werden. Jungtiere benötigen kleinere Futtertiere und häufigere Gaben.

Geschlechtsunterschiede bei Theloderma corticale

Die Geschlechter lassen sich bei adulten Tieren nur schwer unterscheiden. Weibchen sind meist etwas kräftiger gebaut und haben eine leicht größere Körperlänge. Männchen besitzen gelegentlich sichtbare Schallblasenansätze, Rufe sind jedoch selten zu hören. In Gruppenhaltung sind eindeutige Unterschiede oft erst in der Fortpflanzungszeit zu erkennen.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Theloderma corticale legt seine Eier meist über dem Wasser in feuchten Verstecken ab, etwa in Korkröhren oder an Rückwänden. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie sich über mehrere Wochen entwickeln. Für eine erfolgreiche Nachzucht sind stabile Klimabedingungen, hohe Luftfeuchtigkeit und ein strukturierter Wasserteil entscheidend. Die Aufzucht gelingt in weichem Wasser mit guter Filterung.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Theloderma corticale

Der Moosfrosch erreicht eine Körperlänge von bis zu 8 cm und kann unter optimalen Bedingungen 10 bis 12 Jahre alt werden. Die Art wächst relativ langsam heran und benötigt in der Jugend besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Feuchte, Ernährung und Rückzugsorten.

Nice-to-Know: Tarnung als Überlebensstrategie

Die moosähnliche Hautstruktur von Theloderma corticale ist einzigartig: Mit ihren Höckern, Warzen und Farbmustern verschmilzt die Art perfekt mit feuchten Baumrinden oder Moospolstern. Selbst bei Bewegung ist sie für viele Beutegreifer kaum auszumachen. In der Natur gilt sie daher als Paradebeispiel für perfekte Tarnung – und im Terrarium als echtes Highlight für Liebhaber außergewöhnlicher Amphibien.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

Lebensraum und Verhalten des Vietnam-Moosfroschs (Theloderma corticale)

Der Vietnam-Moosfrosch bewohnt feuchte Bergwälder Nordvietnams in Höhenlagen über 800 m. Dort lebt er halbaquatisch in Baumhöhlen, Felsspalten oder unter Moospolstern, oft in unmittelbarer Nähe kleiner Wasseransammlungen. Dank seiner moosartigen Hautstruktur und grün-braunen Färbung ist er hervorragend getarnt – bei Gefahr presst er sich bewegungslos an feuchte Oberflächen und verschmilzt optisch mit seiner Umgebung. Er ist überwiegend nachtaktiv und bewegt sich gemächlich. Tagsüber verbringt er die Zeit in Verstecken. Besonders auffällig ist sein einzigartiges Tarnmuster, das ihm in der Natur nahezu Unsichtbarkeit verleiht.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die Haltung empfiehlt sich ein gut strukturiertes Regenwaldterrarium mit Wasserteil. Für ein Paar reicht ein Becken mit 60x45x60 cm, bei Gruppen ist mehr Platz in der Höhe sinnvoll. Moosige Rückwände, Korkröhren, Lianen und Rindenstücke ermöglichen artgerechte Rückzugsorte. Der Wasserteil sollte flach, aber zugänglich sein – gern mit Landteil oder Korkinseln. Eine feuchte Umgebung mit hoher Luftfeuchte ist entscheidend für das Wohlbefinden. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden. Dank seiner Haftzehen kann der Moosfrosch auch an glatten Flächen wie Glas klettern – daher sollte das Terrarium gut abgedeckt und strukturiert sein.

Die richtige Bepflanzung

Robuste, feuchteliebende Pflanzen wie Moose, Bromelien, Farngewächse oder kleinbleibende Philodendren eignen sich ideal. Besonders wichtig ist die Bepflanzung vertikaler Strukturen – sie bietet Sichtschutz und Rückzug. Auch lebendes Moos auf Rückwand oder Boden verstärkt die natürliche Optik und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Totholz, Rinde und Laubstreu schaffen zusätzliche Struktur und natürliche Rückzugsbereiche.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Der Vietnam-Moosfrosch benötigt keine starke Beleuchtung, aber einen Tag-Nacht-Rhythmus. LED-Leuchten mit UV-A fördern Aktivität und Orientierung. Eine geringe UVB-Zufuhr (2.0 UVB-Röhre) ist bei Nachzucht sinnvoll. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 22 und 26 °C liegen, nachts sind Absenkungen auf etwa 18 °C ideal. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80–100 % ist essenziell und lässt sich durch tägliches Sprühen oder Nebler aufrechterhalten. Dauerhaft feuchte Bereiche, aber keine Staunässe!

Fütterung: Was frisst der Vietnam-Moosfrosch?

Der Moosfrosch frisst vorzugsweise lebende Insekten wie Grillen, Heimchen, Schaben, Wachsmottenlarven und gelegentlich kleine Regenwürmer. Die Futtertiere sollten abwechslungsreich angeboten und mit Vitamin- und Kalziumpräparaten bestäubt werden. Gefüttert wird am besten abends, wenn die Tiere aktiv werden. Jungtiere benötigen kleinere Futtertiere und häufigere Gaben.

Geschlechtsunterschiede bei Theloderma corticale

Die Geschlechter lassen sich bei adulten Tieren nur schwer unterscheiden. Weibchen sind meist etwas kräftiger gebaut und haben eine leicht größere Körperlänge. Männchen besitzen gelegentlich sichtbare Schallblasenansätze, Rufe sind jedoch selten zu hören. In Gruppenhaltung sind eindeutige Unterschiede oft erst in der Fortpflanzungszeit zu erkennen.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Theloderma corticale legt seine Eier meist über dem Wasser in feuchten Verstecken ab, etwa in Korkröhren oder an Rückwänden. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie sich über mehrere Wochen entwickeln. Für eine erfolgreiche Nachzucht sind stabile Klimabedingungen, hohe Luftfeuchtigkeit und ein strukturierter Wasserteil entscheidend. Die Aufzucht gelingt in weichem Wasser mit guter Filterung.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Theloderma corticale

Der Moosfrosch erreicht eine Körperlänge von bis zu 8 cm und kann unter optimalen Bedingungen 10 bis 12 Jahre alt werden. Die Art wächst relativ langsam heran und benötigt in der Jugend besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Feuchte, Ernährung und Rückzugsorten.

Nice-to-Know: Tarnung als Überlebensstrategie

Die moosähnliche Hautstruktur von Theloderma corticale ist einzigartig: Mit ihren Höckern, Warzen und Farbmustern verschmilzt die Art perfekt mit feuchten Baumrinden oder Moospolstern. Selbst bei Bewegung ist sie für viele Beutegreifer kaum auszumachen. In der Natur gilt sie daher als Paradebeispiel für perfekte Tarnung – und im Terrarium als echtes Highlight für Liebhaber außergewöhnlicher Amphibien.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) – kein Heizer in beheizten Räumen

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